Ode an den Alltag

03.05.2026 — Susanne Wenger

An einem Novembermorgen 2024 las ich im ersten Licht des Tages, wer die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hatte. Normalerweise hätte ich weitergescrollt und den Fernseher eingeschaltet, um jede Nachricht aufzusaugen. So bewältige ich Verwirrung: mit maximaler Information. An jenem Morgen aber entschied ich mich anders. Ich schloss die App, legte das Smartphone weg und begann meinen Tag. Er war angenehm unspektakulär. 

Frisch gemahlener Kaffee, während draussen die Dämmerung wich. Übungen für den Rücken. Konzentriertes Arbeiten am Computer. Am Mittag ein Spaziergang an der blassen Sonne. Wie immer brachte mich das Hündchen auf dem Nachbarsbalkon zum Lächeln, das sich bellend als Herrscher über unser Quartier aufspielte. Weiterarbeiten, bis die Dunkelheit zurückkehrte. Abendessen. Erst danach verfolgte ich wieder Berichte über die US-Wahlen – interessiert, aber gelassener. 

Routinen gelten als langweilig, immer dasselbe. Doch gerade darin liegt ihr Wert. Sie halfen mir, Distanz zu einem politischen Ereignis aufzubauen – und sie helfen noch viel mehr, wenn Menschen an Demenz erkranken. Dann erhält der Alltag eine Schlüsselrolle. Er bietet Raum und Zeit, um der Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Denn in Alltagsroutinen stecken Chancen, positiv auf die Krankheit einzuwirken, die bisher keine Medizin heilen kann.

Betroffene Familien kennen es: Struktur und Regelmässigkeit machen einen Unterschied. Ein ruhiger Rhythmus gibt Halt, eine vertraute Umgebung Sicherheit. Fachpersonen raten zu Ritualen, weil sie orientierend wirken: der Spaziergang nach dem Mittagessen, das Eincremen der Füsse vor dem Zubettgehen. Alltäglichkeiten, die nach nichts aussehen, können Frieden bringen. Kleine Gesten und Interaktionen im Alltag tragen eine stille Würde in sich. Besonders interessant finde ich, was die Wissenschaft dazu sagt: Sie sieht Zusammenhänge zwischen Alltag und Identität, die in der Demenz zum Tragen kommen.

Sind wir noch wir selbst, wenn Gedächtnis und Erinnerungen schwinden? Der Sozialpsychologe Tom Kitwood meinte, das «Personsein» bleibe bestehen, solange andere es wahrnehmen und stützen. Ein einfaches «Schön, dass du da bist» erneuert in diesem Moment Identität. Der Philosoph Michael Jungert geht noch weiter: Er leitet her, dass Erinnerungen nicht nur im Kopf sitzen, sondern auch im Körper, in Gefühlen, Gewohnheiten. In verinnerlichten Verhaltensweisen, in denen die Persönlichkeit trotz aller Veränderungen erkennbar ist. Dieses «implizite biografische Gedächtnis» bleibt, auch wenn die dazugehörenden Fakten und Erfahrungen kaum mehr bewusst zugänglich sind.

An den tiefen Speicher des Selbst lässt sich im Alltag anknüpfen. Ein Duft, ein Fotoalbum, ein Lied, ein Objekt – sie erzählen von früher und kreieren Stimmungen. Bekannte Handlungen wie Wäsche bügeln, Salat schneiden, Zeitung lesen schaffen Kontinuität und Zugehörigkeit. Beziehungen drücken Verbundenheit aus, auch ohne grosse Worte. Angehörige können in dieser Art Anker setzen, sollten aber natürlich auf die Tagesform des erkrankten Menschen achten. Routinen ja, nur nicht zu starr.

Der Alltag, so unscheinbar und stetig, bewahrt Identität. Behutsam, jeden Tag. Er birgt damit eine mögliche, leise Antwort auf die grundsätzlichste und schwerste Frage, die die Demenz uns stellt: jene nach dem Identitätsverlust. Wenn das keine Ode verdient hat.

Erschienen in: «auguste», Magazin von Alzheimer Schweiz

Ode an den Alltag

Die Forschung sieht Zusammenhänge zwischen Alltäglichkeiten und Identität, die bei einer Demenzerkrankung zum Tragen kommen. (Foto: Wikimedia/W. Bulach)

Der stille Retter aus Bern

06.01.2026 — Susanne Wenger

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs versteckte er jüdische Verfolgte in seiner Diplomatenwohnung in Budapest. Ungarische Faschisten folterten ihn, später verschleppten ihn die Russen. Das Leben des Berners Harald Feller wirkt wie ein Filmstoff, doch nur wenige kennen seine Geschichte. Ein neues Buch des Historikers François Wisard, erschienen auf Deutsch und Französisch, will dies ändern. Es beschreibt die Ereignisse sachlich und gestützt auf Quellen.

Feller, ein junger Jurist, arbeitete von 1943 bis 1945 in der Schweizer Gesandtschaft in Budapest. Dort erlebte er die deutsche Besetzung, die Machtübernahme der ungarischen Nazis und den blutigen Kampf um die Stadt, der mit dem Sieg der Roten Armee endete. Er harrte in der Botschaft aus und leitete zuletzt deren Geschäfte. Bekannt ist: Ab 1944 bewahrte die – offiziell neutrale – Gesandtschaft unter Vizekonsul Carl Lutz Zehntausende Jüdinnen und Juden mit Schutzbriefen vor Deportation und Tod.

Feller schloss sich der heldenhaften Aktion an und rettete mindestens 32 Menschen. Er besorgte einigen Ausreise- und Transitpapiere, anderen bot er Schutz in seiner Wohnung. Mit diesen Taten brach er nicht nur Dienstvorschriften, sondern ging ein grosses persönliches Risiko ein. Ende 1944 verhörten und misshandelten ihn die ungarischen Nazis. Im Februar 1945 entführte ihn der sowjetische Geheimdienst – als Faustpfand für Verhandlungen mit der Schweiz. Nach einem Jahr Haft in Moskau kam er im Austausch gegen internierte Russen frei. Bei seiner Rückkehr erfuhr er, dass ein juristisches Verfahren gegen ihn lief.

Die Schweizer Behörden prüften den Vorwurf, er habe mit den Nazis kollaboriert. Die Anschuldigungen erwiesen sich als haltlos, doch Feller wurde nie offiziell rehabilitiert. Anders als Carl Lutz, der bis zu seinem Tod 1975 um Anerkennung kämpfte, zog Feller sich zurück. Er arbeitete als Staatsanwalt in Bern und engagierte sich nach der Pensionierung im Theater. Mitte der 1990er-Jahre meldete sich Eva Koralnik bei ihm. Sie war ein Kind, als Feller ihr, ihrer Mutter und ihrer Schwester die Flucht in die Schweiz ermöglichte. Auf ihr Ersuchen hin ehrte die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem 1999 den damals 86-Jährigen als «Gerechten unter den Völkern».

Feller starb 2003. Seine Erfahrungen, so Wisard, sind in der Schweizer Diplomatie einzigartig. Dennoch dachte er nie daran, seine Memoiren zu schreiben. Er sagte, er habe nur seine Pflicht getan.

Buchbesprechung für die «Schweizer Revue»

Der stille Retter aus Bern

Erschienen im Elfundzehn-Verlag, 2025

Erinnerungsvorsorge

05.05.2025 — Susanne Wenger

Kürzlich hörte ich im Vintage-Radio einen Song aus meiner Jugend: «Lady in Black» von Uriah Heep, eine etwas simple, aber eingängige Rockhymne. Schon die ersten Töne versetzten mich in ein Schul-Skilager der späten Siebziger zurück. Sofort war alles wieder da: Das staubige Massenlager im Berner Oberland. Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre, grosse Ruchbrot-Laibe und Kakao zum Frühstück. Skitage auf wunderbar viel Schnee, die Gruppen strikt nach Können getrennt. Am letzten Abend Disco, mit «Lady in Black» und anderen Hits. Die Lehrer massen doch tatsächlich mit dem Lineal nach, ob wir Teenies beim geschlossenen Tanzen genügend Abstand hielten. 

Eindrücklich, wie Musik Erinnerungen wecken kann. Oder Emotionen. Oder Erinnerungen und Emotionen. Dies bei uns allen, ganz egal, ob wir musikalisch sind oder nicht. Und es funktioniert nachweislich auch bei einer Demenzerkrankung, bis in fortgeschrittene Stadien. Menschen mit Gedächtnisverlust erinnern sich kaum mehr an ihre Biografie, aber an Musikstücke – und über diese Brücke an Episoden ihres Lebens. Menschen, die ihre Sprache verloren haben, singen plötzlich Liedtexte mit. In sich versunkene Menschen leben durch ein vertrautes Musikstück auf, treten mit Angehörigen und Pflegepersonal in Verbindung. Lächeln, wissen wieder, wer sie waren und wer sie sind, sprechen kohärent – mindestens eine Weile lang.

Ein faszinierendes Phänomen, das Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit der einzigartigen Wirkung von Musik auf das Gehirn erklären. Sie ist dort breit und stark verankert. Beim Musikhören sind mehrere Bereiche des Hirns beteiligt, vom Gedächtnis über die Emotionen bis zum Bewegungszentrum. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten, die Effekte der Musik zu bewahren. Musik ist ein so kraftvoller Stimulus, dass sie Erinnerungen und Gefühle selbst dann zurückbringen kann, wenn unser Gehirn durch eine Erkrankung wie Demenz beschädigt ist.

Einige Pflegeinstitutionen in der Schweiz setzen personalisierte Playlisten in der Betreuung von Menschen mit Demenz ein, mit sehr guten Resultaten. Das Bestechende ist aber, dass die Musik ihre Superkraft jederzeit und an jedem Ort auf einfache Weise entfalten kann. Seit vor zwei Jahren die Demenz in meine Familie gekommen ist, haben wir das erlebt. Bedeutende Lieblingsstücke, gemeinsam angehört – und ein verwirrender Spitalaufenthalt wurde einen Nachmittag lang leicht. Herzhaft und vielstimmig gesungene Lieder während einer Autofahrt nach Italien an den gewohnten Ferienort – und die Erkrankung war weit weg.

Dass unsere Kognition, unsere Vergangenheit, unser Selbst wie ein Schatz in einem vertrauten Musikstück eingebettet sind und hervorgeholt werden können: Ich finde diesen Gedanken tröstlich. Mit der Musik, die uns durchs Leben begleitet, betreiben wir automatisch Erinnerungsvorsorge. Wir alle sollten aber auch früh genug mindestens fünf Musikstücke unseres Lebens notieren, riet mir einmal ein pensionierter Musiktherapeut, den ich als Journalistin porträtierte. Falls wir an Demenz erkrankten, könnten Angehörige die Liste zücken, meinte er. Ich bin dem Rat gefolgt, meine top Zwanzig sind in Arbeit. Der Skilager-Knüller «Lady in Black» ist nicht dabei. Dafür «Tant de belles Choses» von Françoise Hardy. Und was kommt auf Ihre Liste, liebe Leserin, lieber Leser?

Carte Blanche, Kolumne in «auguste», Magazin von Alzheimer Schweiz

Erinnerungsvorsorge

Kraftvoller Stimulus: Musik holt unsere Vergangenheit hervor. (Foto: Wikimedia Commons)

Durch das Dorf behütet

19.09.2024 — Susanne Wenger

Hass! Gewalt! Dräuendes Unheil! Negative Nachrichten aus aller Welt haben mich jüngst wieder einmal arg deprimiert. Doch dann bin ich auf einen Zeitungsartikel gestossen, der einen Kontrast dazu bildete und den ich gerne weitererzählen möchte. Der Artikel handelte von Hans Daiber, einem fast 70-jährigen Mann in einem schwäbischen Dorf unweit der Schweizer Grenze. Er wurde mit einer kognitiven Behinderung geboren und lebt dennoch selbständig auf dem Hof seiner Familie. Als sein über 90-jähriger Vater im Jahr 2008 verstarb, hätte Hans eigentlich in eine Einrichtung umziehen müssen. Stattdessen schaut nun das ganze Dorf zu ihm.

Der Mieter in der Wohnung im oberen Stock des Daiberhofs hilft Hans ein wenig im Alltag zurecht. Als Gegenleistung darf er kostenlos dort wohnen, so hatte es Hans’ Vater vor seinem Tod organisiert. Eine ältere Nachbarin in der Nähe bemerkt es, wenn Hans von einem seiner ausgedehnten Spaziergänge nicht zurückkehrt. Notfalls können viele bei der Suche helfen. Da er ein Handy mit sich trägt, lässt sich sein Standort per GPS ermitteln. Die technische Anleitung ist für alle sichtbar an der Tür des Hofs angeschlagen.
Die Bäckereiverkäuferin hat Verständnis, wenn Hans bei seinen wöchentlichen Einkäufen etwas länger braucht. Eine pensionierte Coiffeuse schneidet ihm die Haare, bei einer Bibliothekarin kann er sich Bücher in grosser Schrift ausleihen. Ein Biobauer, der genauso alt ist wie Hans und schon neben ihm aufwuchs, ist bis heute sein bester Freund. Und dann gibt es noch eine Betriebsökonomin, eine entfernte Verwandte, die als Hans’ Vormundin unter anderem sein Budget verwaltet.

Alle tragen auf ihre Weise dazu bei, dass Hans Daiber in seinem Zuhause bleiben kann und ganz selbstverständlich integriert ist. «Er ist einer von ihnen, fertig», schreibt die Autorin des Beitrags, der in der «Süddeutschen Zeitung» erschienen ist. Sie hebt eine feine, stille Lokalgeschichte hervor, zusammen mit einem Fotografen, der selber aus dem Ort stammt. Nach dem Lesen schaute ich auf und war berührt: Es gibt im Kleinen noch das Positive, den Zusammenhalt.

Dieses Beispiel kann jedoch auch in einen grösseren Kontext gestellt werden. Fachleute betrachten ein solches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern als Teil eines Konzepts, das sie «sorgende Gemeinschaften» nennen. Gemeint ist, dass sich Menschen an einem Ort im Alltag unterstützen. Dies sei ein Weg, um mit der wachsenden Zahl älterer Menschen, dem steigenden Bedarf an Betreuung und den veränderten Familienstrukturen umzugehen. Aber Achtung, die Politik ist damit nicht fein raus. Es geht darum, freiwillige Tätigkeit, professionelle Dienstleistungen und eine sozialstaatliche Finanzierung miteinander zu kombinieren.

In der Schweiz erkennen immer mehr Gemeinden, Quartiere und Regionen den Wert von sorgenden Gemeinschaften. Kümmer-Netzwerke werden bewusst aufgebaut und gefördert. Diese Entwicklung kommt insbesondere auch Menschen mit einer Demenzerkrankung und ihren Angehörigen zugute. Nicht nur wegen der Unterstützung bei der Betreuung, auch weil die Betroffenen in der Mitte der Gesellschaft bleiben.

Mir gefällt der Gedanke der geteilten Verantwortung. Und dass die Fürsorge gegenseitig ist. Wie bei Hans Daiber, dem vom Dorf behüteten Einwohner aus dem Artikel. Er gratuliert allen der über 400 Personen im Dorf zum Geburtstag und schreibt einigen von ihnen regelmässig Briefe. Diese enden immer mit den Worten: «In Liebe sendet Hans.»

Carte Blanche, Kolumne in «auguste», Magazin von Alzheimer Schweiz

Durch das Dorf behütet

Süddeutsche Zeitung Magazin (2/2021, Screenshot)

Älterwerden heisst, sich neu zu definieren

24.05.2024 — Susanne Wenger

Negative Altersbilder sind in unserer auf Jugendlichkeit und Leistungsfähigkeit bedachten Gesellschaft weit verbreitet, doch sie beruhen vor allem auf Unwissen und diffusen Ängsten. Das weist die Entwicklungspsychologin Pasqualina Perrig-Chiello in ihrem neuen Buch nach. Die emeritierte Professorin der Universität Bern legt dar, inwiefern das Älterwerden zwar Verluste mit sich bringt, gewiss, aber auch Zugewinne. Und Gelegenheiten für persönliches Wachstum. Historisch gesehen verfügte keine Generation zuvor über solche Möglichkeiten, das Alter zu gestalten, wie heute, unterstreicht die Autorin – dank längerer Lebenserwartung, mehr Jahren bei guter Gesundheit und erkämpften individuellen Freiheiten.

Perrig-Chiello beleuchtet die drei grossen Übergänge ab der Lebensmitte. Den Übergang in die zweite Lebenshälfte mit etwa 40 Jahren. Den Übergang ins Alter mit der Pensionierung, der in der Schweiz gesetzlich bei 65 Jahren festgelegt ist. Und den Übergang ins hohe Alter ab etwa 80 Jahren. «Es sind Phasen der Verunsicherung, der Suche nach Orientierung und der erhöhten Verletzlichkeit, in denen die alte Identität abgelegt und die neue erst noch gefunden werden muss», schreibt die Expertin. Fragen stellen sich: Wie komme ich mit dem körperlichen Altern klar? Wo sind meine Lebensträume geblieben? Wer bin ich ohne meinen Beruf? Wie gehe ich damit um, unterstützungsbedürftig zu werden? Und am Schluss: Wie blicke ich auf mein Leben zurück?

«Own your Age», ermuntert uns Perrig-Chiello schon im Buchtitel: Bestimmt die Veränderungen mit, die ohnehin kommen. Die Psychologin schlägt für jeden der Übergänge sehr konkrete Strategien vor, wie das gehen kann. Sie stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnis, zu der sie selber über Jahre beigetragen hat. Eingestreute Fallbeispiele zeigen, wie Frauen und Männer ihren Weg gefunden haben – zu ihrem eigenen Wohl, aber oft auch zum Wohl von anderen.

Pasqualina Perrig-Chiello legt eine reichhaltige Orientierungshilfe vor, die individuelle Entwicklung in den gesellschaftlichen Kontext stellt. Das Buch hat Tiefgang und liest sich dennoch leicht. Es stellt sich abwertenden Zuschreibungen entgegen, wie sie im öffentlichen Diskurs spürbar sind. Etwa wenn nur im Krisenmodus über den demografischen Wandel gesprochen wird oder ein verächtliches «Ok, Boomer» fällt. Die Forschung belegt laut der Autorin: Übernehmen Menschen negative Altersbilder, schadet dies ihrer Gesundheit. Anders gesagt: Sich von den Stereotypen zu befreien, kann nur guttun.

Buchbesprechung für die «Schweizer Revue»

Älterwerden heisst, sich neu zu definieren